Selbstverständnis
Freie Preispolitik
In der i:da wird nie Eintritt verlangt – auch nicht auf Spendenbasis – Getränke & Essen sind immer nach eigenem Ermessen zu bezahlen. EineR zahlt mehr, der_die Andere weniger – es wird weder Druck gemacht noch ein Durchschnitt festgelegt, verarschen lassen wir uns aber auch nicht. Die Verantwortung des/der Einzelnen wird bei uns sehr ernst genommen. In dem Sinne wollen wir auch keine Preise für Getränke festsetzen. Das soll nicht heißen, dass die Getränke gratis sind. Abgesehen davon, dass sie auch bezahlt werden mussten, kostet es Zeit, Mühe und Geld den ganzen Raum zu erhalten. Du sollst selbst entscheiden können wie viel Dir die konsumierten Getränke wert sind. In Deine Berechnung des Getränkepreises kannst und sollst Du auch einfließen lassen wie’s in Deiner Brieftasche aussieht, wie viel Du sonst für Getränke bezahlst und wie Du die allgemeine Atmosphäre schätzt. Möchtest Du unser Projekt unterstützen oder wirst Du nie wieder kommen? Wir sind sicher Dir fällt selbst noch genug zu diesem Thema ein.
Solidarischer Umgang miteinander
Dein Verhalten prägt die Stimmung im Raum. Dein Umgang mit den Menschen um Dich herum, Dein Umgang mit Dir – die Reflexion Deines Verhaltens, Dein Umgang mit Raum, Inventar und AnrainerInnen, und natürlich Deine Solidarität in Problemsituationen und mit dem Projekt an sich erhalten die i:da. Wir sind kein Servicebetrieb, auch wenn es Leute gibt die Bar machen heisst dies nicht, dass sie sich nicht über Unterstützung beim Aufräumen nach der Party freuen würden. Passt aufeinander und euch selber auf.
Wir sind kein Dienstleitungsbetrieb und arbeiten alle umsonst, weil es uns Spaß macht dieses Konzept zu verwirklichen. Wir wollen den Raum nicht allein bespielen, sondern für VeranstalterInnen/KünstlerInnen, AktivistInnen öffnen, die sich auch wirklich aktiv einbringen, vor Ort mithelfen und Verantwortung für den Raum mit übernehmen.
Grundsätze
Die i:da ist der [prekäre] Versuch eine anarchistische Utopie zu leben. Wir wollen keinen Sexismus, Rassismus, Antisemitismus, keine Homophobie oder irgendein Verhalten das andere unterdrückt. Das gilt klarerweise auch auf der Bühne, für die Musik, Workshops etc. Leider können wir diese oft tief in uns verinnerlichten Verhaltensweisen nicht einfach an der Tür ablegen, jedoch ist uns die Reflexion und Bereitschaft diese Verhaltensweisen abzubauen sowohl bei uns als auch den BesucherInnen wichtig.
D.h. wenn Besucher_innen der i:da dies nicht respektieren wollen oder an dem Abend >einfach nur blöd drauf sind< und nicht einsehen wollen, dass sie mit ihrem Verhalten in der i:da andere Menschen stören, beängstigen und deren Grenzen verletzen müssen sie gehen. Wenn ihr so ein Verhalten mitbekommt/davon betroffen seid und Unterstützung wollt, meldet euch beim Bardienst.
Sollte die Bitte zu gehen nicht freiwillig eingesehen werden ist der aktive Rauswurf des oder der Menschen, die ihr Verhalten nicht in Einklang mit unseren Grundsätzen bringen können oder wollen, die einzige logische Konsequenz. Beim Rauswurf bitten wir euch um Solidarität und auch oft gut gemeinte Deeskalationsversuche zu unterlassen. Sollte es Klärungsbedarf geben kann dies später und woanders sicher konstruktiver geschehen als meist betrunken im Partytrubel.
Rechtliche Basis
Leider zwingt uns der Regulierungs- und Kontrollierungswahn dieser Gesellschaft eine rechtliche Basis anzunehmen. Daher basiert die i:da auf einer Vereinsstruktur. Veranstaltungen können keine öffentlichen sein und dürfen auch nicht öffentlich beworben werden (sonst bekommen wir leider Stress). Es ist nicht weiter problematisch über eigene Netzwerke einen Termin zu bewerben, wenn es nicht über die breite Öffentlichkeit (Zeitungen, massenhaft Plakate, etc.) passiert. Alle Veranstaltungen sind daher auch nur für VereinsmitgliederInnen, für BesucherInnen gibt es die Möglichkeit der Tagesmitgliedschaft, die mit dem Einverständnis des i:da Selbstverständnises erfolgt.
Mehr I:dA Texte:
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Aktuelle Texte:
Solidaritäts-Erklärung mit dem Wagenplatz Treibstoff, Oktober 2010
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Stellungnahme zur Soliparty am 28.11.
Stellungnahme Wagentruppe Treibstoff 28.10.2009
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