| Fr., 15. Oktober 2010 | ||
| 20:00 | bis | 23:00 |
| Sa., 16. Oktober 2010 | ||
| 20:00 | bis | 23:00 |
von Theater der Aggressionen
Um das Ende des Andreas Hofer (Führer des „Freiheitskampfes“ 1809) Gedenkjahres in Tirol feiern, präsentierte „Theater der Aggressionen“ 2009 den queer subversive Bäuerinnenschwank „Mandarinenzeit oder das geheime Leben des Andreas Hofer“.
Im Stück wird auf höchst unkonventionellem Weg davon erzählt, was wäre, wenn die Motivation der „Revolutionär_innen“ nicht ins traditionelle Bild passen würde. Es soll unter anderem das Hinterfragen von historischen Tatsachen angeregt werden, welche ja von den Übermittlern in deren bevorzugte Richtung gebogen worden sein könnte, um so die Möglichkeit zu erlangen, ihre Ansichten und Moralvorstellungen als naturgegeben und somit unumstößlich zu positionieren. Um den Status Quo und die Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Selben zu rechtfertigen und zu glorifizieren, bedient sich das jetzige Establishment ja überall an eben solchen Übermittlungen. Geschichte trifft Zukunft(Werbeslogan des Land Tirols für den Festumzug 2009) per Plattschuss, wie dieses Jahr in Tirol so eindrucksvoll miterlebt werden konnte.
Das Theaterstück handelt im Großen und Ganzen davon, dass Hofer den Bauernaufstand nur führt, um seine Tätigkeit als transvestitischer Sänger und Tänzer geheim zu halten.
Die Aufführungen beginnen jeweils um 21h, offen ab 20h.

