| So., 1. November 2009 | ||
| 20:00 | ||
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Afro Samurai:Resurrection (Eng. Originalfassung), 90. min
Jahr: 2009
Regie: Fuminori Kizaki
Studio GONZO
In Afro Samurais Welt gibts das “number one headband”. Wer es besitzt hat ungefähr den Status eines Gottes. Die Nummer eins kann nur von der Nummer zwei herausgefordert werden, weswegen auch die halbe Welt nach dem “Number two headband” her ist. In der ersten Staffel des “Afro Samurai”-Saga hat Afro sich das Einser-Bandl erkämpft, nun wurde es ihm geklaut und um seinen Vater zu rächen, will er es sich wiederholen.
Meterhohe Blutfontänen, klasse choreografierte Kämpfe und eine zwar haarsträubende, aber trotzdem ziemlich coole Story – so könnte man “Afro Samurai” sehr grob beschreiben. Bei “Resurrection” handelt es sich um die Fortsetzung der fünfteiligen TV-Serie, welche nicht umsonst der weltweit bestverkaufteste Anime war. Dass es sich hier trotzdem keineswegs um einen plumpen Mainstream-Streifen handelt zeigt schon die Herkunft: “Afro Samurai” wurde zuerst in dem Avantgarde-Manga-Fanzine (“Doujinshi”) NOU NOU HAU veröffentlicht, welches für seine aus dem Rahmen fallenden Serien bekannt ist.
“Afro Samurai:Resurrection” wurde darüberhinaus zuallererst auf Englisch vertont. Niemensch anderes als Samuel L. Jackson konnte für die Rolle des Afro gewonnen werden, in weiteren Rollen zu hören sind Luci Liu und Mark Hammil (jepp, der Skywalker Luke). Erwähnenswert ist auch der feine HipHop-Soundtrack, der stammt nämlich von Wu-Tang Clang Mitglied RZA.
Noiseman Sound Insect, (OmU), 16. min
Jahr: 1997
Regie: Koji Morimoto
Studio 4°C
In der Cyberpunk-City Cahmpon gibt es keine Musik mehr. Schuld daran ist “Noiseman”, ein von einem verrückten Wissenschaftler kreirtes Monster, welches Schallwellen in Kristalle verwandeln kann. Eine Gruppe Straßenkids kämpft daraufhin gegen Noiseman.
“Noiseman” ist eine Schöpfung des ausserhalb Japans kaum bekannten Koji Morimoto. Der Animator und Regisseur ist vor allem bekannt für seine Detailreichen, mit viel Musik verbundenen und Anime-Konventionen sprengenden Stil, welcher der “Superflat”-Kunstbewegung zugerechnet wird. In Europa am bekanntesten ist er wohl durch die Episode “Beyond” aus Animatrix.

